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24.01.2019

Stephan Korte ist Bürgermeisterkandidat für Stuhr

Der Ortsverband BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN aus Stuhr unterstützt gemeinsam mit der SPD Stuhr Herrn Stephan Korte als Kandidaten für die Bürgermeisterwahl in Stuhr am 26. Mai 2019.

Hier der ausführliche Pressebericht:

24.01.2019

Bürgermeister-Wahl Stuhr: SPD und Grüne nominieren Stephan Korte

„Wäre enttäuscht, wenn es nicht klappt“

Stärken ihrem Kandidaten den Rücken: Die Grünen mit Dörthe Siemers-Wulff (r.) und Kristine Helmerichs (2.v.r.) sowie die SPD mit Susanne Cohrs und Dennis True stehen hinter dem Bewerber Stephan Korte. Foto: Ehlers

Stuhr - Von Andreas Hapke. Grüne und SPD waren sich in jüngster Vergangenheit nicht immer einig, was die Stuhrer Politik angeht. In einem Punkt ziehen sie aber jetzt an einem Strang: Die Ortsvereine haben sich auf einen gemeinsamen Kandidaten als Nachfolger für den im Februar 2020 ausscheidenden Bürgermeister Niels Thomsen verständigt. Ihren Favoriten Stephan Korte stellten sie am Dienstagabend im Hotel Bremer Tor vor. Nach dem von der CDU nominierten Frank Holle ist er der zweite Bewerber für das Amt des Verwaltungschefs.

Vorab hatte sich dort die Mitgliederversammlung der Sozialdemokraten einstimmig für den Bremer ausgesprochen. Laut Grünen-Vorstand Dörthe Siemers-Wulff waren sich auch die Grünen in dieser Frage einig gewesen.

Stephan Korte bringt vielfältige Erfahrungen in der Verwaltungsarbeit mit. Er hat das Metier von der Pike auf gelernt und in verschiedenen Behörden gearbeitet (siehe Info-Kasten). Als Referatsleiter bei Finanzsenatorin Karoline Linnert ist er für das Beteiligungsmanagement, für Rechtsangelegenheiten und Nachlässe verantwortlich. Aktuell beschäftigt ihn nach eigener Auskunft das Projekt „Kita-Abrechnung“, wobei es um die Entlastung von Verwaltungsaufgaben geht.

„Es ist eine attraktive Gemeinde“

Die Stuhrer Ausschreibung habe ihn angesprochen, begründet Korte seine Bewerbung. „Es ist eine attraktive Gemeinde mit entsprechend attraktiven Aufgaben.“ Als Mittelzentrum sei Stuhr dem Nachbarn Bremen in vielen Problemlagen nicht unähnlich. Er nennt die verkehrliche Anbindung als Beispiel. „Wie kommt man zurecht ohne Auto oder als älterer Mensch?“ Diese Frage beschäftige ihn, ebenso die Ortskernentwicklung in Brinkum und das „Wir-Gefühl“ der Menschen in insgesamt acht Ortsteilen. Ihn reize es, als Bürgermeister eine „große Wirkmächtigkeit und eine große Verantwortung“ zu haben. Aufgrund seiner vielfältigen Erfahrungen bringe er ein gutes Rüstzeug mit.

Korte hatte seinen Hut selbst in den Ring geworfen und sich bei den Parteien vorgestellt. Auch bei der FDP sei er bereits gewesen, mit „Besser“ sei ein Termin vereinbart. Nur auf die CDU wolle er noch nicht zugehen, da diese sich auf einen eigenen Kandidaten festgelegt habe. Zu einem späteren Zeitpunkt könne er sich aber Gespräche vorstellen.

Der 53-Jährige besitzt das SPD-Parteibuch, möchte aber als unabhängiger Kandidat ins Rennen gehen. Als Bürgermeister sei er nicht „Teil einer Regierung“, sondern wolle für alle Fraktionen gleichermaßen als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Er bezeichnet sich selbst als zugänglich, empathisch, klar in den Dingen und verständnisvoll. „Ich kann Leute mitnehmen und motivieren. Ich bin ein verlässlicher Mensch.“

 „Wahnsinns-Lebenslauf“

Die Grünen-Fraktionschefin Kristine Helmerichs sieht in Korte den richtigen Mann, um die flächenmäßig begrenzte Gemeinde Stuhr zu einem „qualitativen Wachstum zu verhelfen“. Für Korte spreche der berufliche Erfolg. Helmerichs hebt dessen „Wahnsinns-Lebenslauf“ hervor, „eine überragende und große Vita. Ich habe mich gefreut, jemanden zu finden, der eine so hohe Qualifikation mitbringt.“ Schließlich bedeute es eine große Verantwortung, das Rathaus mit seinen 650 Mitarbeitern zu führen. Und: „Stuhr braucht einen Bürgermeister für alle Bürger.“

SPD-Fraktionschefin Susanne Cohrs lobt das „sympathische und ausgleichende Wesen“ sowie die „Fachkompetenz“ des Kandidaten. Korte sei beruflich und privat gut vernetzt. „Ich habe ein sehr gutes Bauchgefühl.“ Ihr Kollege und Ortsvereinsvorsitzender Dennis True sieht es genauso: „Stephan Korte hat mich vom allerersten Gespräch an überzeugt.“ Er verfüge über einen breit gefächerten Lebenslauf und habe sich einen großen Schatz an Wissen für die Kommunalverwaltung angeeignet. Auch für die Entwicklung von Projekten sei er ein „guter Griff“.

Sollte er Bürgermeister werden, werde er auch nach Stuhr ziehen, kündigt Korte an. „Ich finde, das ist selbstverständlich. Das gehört sich so.“ Es sei wichtig, „einen Eindruck davon zu bekommen, was hier für ein Leben ist und dass man daran teilnimmt“. Und sollte er kein Bürgermeister werden? Dann werde er in Bremen weiterarbeiten. „Ich bin Beamter auf Lebenszeit“, sagt er. „Aber ich wäre schon enttäuscht, wenn es nicht klappen würde.“

Info: Vom Azubi zum Senatsrat

Der berufliche Werdegang Stephan Kortes beginnt 1982 mit der Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten. Danach, von 1985 bis 1988, besucht er die Hochschule für Öffentliche Verwaltung in Bremen. Nach einer kurzen Tätigkeit in der Ausländerbehörde absolviert er den Wehrdienst. Von 1990 bis 1994 studiert er Öffentliches Recht und Umweltrecht an der Bremer Uni, das zweijährige Referendariat im OLG-Bezirk Oldenburg schließt sich 1997 an. Korte zieht es zur Kienbaum Management Consulting in Düsseldorf, wo er mit Beratungsprojekten im öffentlichen Dienst befasst ist. Seit 2000 ist er bei der Stadt Bremen beschäftigt, zurzeit als Senatsrat im Finanzressort. Stephan Korte ist 53 Jahre alt und wohnt mit seiner Lebensgefährtin und seiner Tochter in Bremen. Er kennt den Landkreis, da er in Diepholz geboren und zur Schule gegangen ist. Er war dort auch Mitglied in der Jugendfeuerwehr. Als seine Hobbys nennt er Lesen und Konzerte, wobei er in Sachen Musik sehr breit aufgestellt ist – nach eigener Auskunft von Punkrock bis Klassik. ah

Drei Fragen an Carapinha Hesse (FDP-Vorsitzender)

Herr Carapinha Hesse, Stephan Korte hat sich auch bei der FDP vorgestellt. Welchen Eindruck haben Sie gewonnen?

Er hat an sich einen guten und freundlichen Eindruck hinterlassen. Wir haben uns gegenseitig unterbreitet, wie wir uns unsere Arbeit vorstellen. Das heißt aber nicht, dass wir unsere Entscheidung schon gefällt hätten. Wir wollen den bestmöglichen Kandidaten finden. Dabei ist es noch völlig offen, ob wir einen eigenen Bewerber präsentieren oder einen anderen unterstützen.

Bis wann wollen Sie sich denn entscheiden?

Wir haben am Montag Mitgliederversammlung. Bis dahin werden wir noch mindestens ein Gespräch führen. Wir haben viele Bewerbungen bekommen, auch interessante. Außer Korte haben wir noch fünf Kandidaten mit verschiedenen Charakteren und Visionen. Nach der Versammlung werden wir unsere Entscheidung zeitnah bekanntgeben.

Zählt Frank Holle zu den fünf weiteren Bewerbern?

Frank Holle hat sich nicht bei uns gemeldet. Unsere Tür wäre offen gewesen, doch es gab keinen Kontakt. Wir sehen uns nicht als Bittsteller. ah


 

 

 

Wenn grün, dann richtig!

Am 11. September sind Kommunalwahlen in Stuhr.

GRÜNE in Stuhr stehen für:

Kinderbetreuung

In den letzten Jahren haben wir in Stuhr die Kinderbetreuung von der Krippe bis zum Ganztagsangebot massiv ausgebaut. Wir wollen nicht nur mehr Kindergarten- und Krippenplätze, sondern auch eine größere Vielfalt des Angebots, wie zum Beispiel alternative Angebote wie einen Wald-kindergarten.

Verkehr

Seit vielen Jahren kämpfen wir für einen besseren ÖPNV und für eine Anbindung an die Straßenbahn nach Bremen. Die Linie 8 kommt nun auf die Schiene. Hier gilt es weiter einen Blick auf die Straßenbahnanbindung über die Linie 6 ab Brinkum zu haben. Außerdem müssen entsprechend die Busverkehre in der Gemeinde neu geplant werden.

Ein weiteres wichtiges Thema ist das Radfahren in unserer Gemeinde. Wir setzen uns für die Sanierung und den Ausbau des Radwegnetzes ein.

Natur und Freizeit

Der Schutz bestehender Naturräume ist uns wichtig. Wir möchten ein Naherholungs- und Freizeitkonzept für Stuhr und die Stuhrer. Wie bemerkte eine Bürgerin „Es kann doch nicht sein, dass man, immer wenn man etwas unternehmen möchte, die Gemeinde verlassen muss ...“

Stimmt – deshalb möchten wir den Blick auf die außergewöhnlichen Naturräume in unserer Gemeinde lenken, deren Schutz verbessern und andere Freizeitmöglichkeiten ausbauen.

Wohnen und Gewerbe

Stuhr ist als Ort zum Leben und Arbeiten ausgesprochen attraktiv. Dies geht einher mit einer erhöhten Nachfrage nach Flächen für Gewerbe und Wohnen und mehr Verkehr. Wir wollen auch zukünftig Wohn- und Gewerbe-gebiete mit Augenmaß ausweisen. Eine behutsame Nachverdichtung in bestehenden Wohn- und Gewerbegebieten hat Vorrang vor der Ausweisung immer neuer Gebiete in der Peripherie.

Breitbandausbau

In wenigen Jahren wird ein Haus ohne schnelles Internet genauso exotisch sein wie ein Haus ohne Strom- und Wasserversorgung. Wir setzen uns für einen umfassenden Breitbandausbau in der Gemeinde ein.

Unsere GRÜNEN Spitzenkandidatinnen:

Kristine Helmerichs, Dr. Kirstin Taberski, Dörthe Siemers-Wulff, Susanne Buchholz

 

Dies sind unsere Kanditat*innen für den Gemeinderat und den Kreistag:

Liste 1  Stuhr, Varrel, Moordeich, Groß Mackenstedt

Kristine Helmerichs

Susanne Buchholz

Angela Koenig

 

Liste 2 Brinkum, Seckenhausen, Heiligenrode, Fahrenhorst

Dörthe Siemers-Wulff

Dr. Kirstin Taberski

Bernhard Helmerichs

Stefan Lüthge

 

Liste für den  Kreistag

Kristine Helmerichs

Dr. Kirstin Taberski

Jens Schriefer

Dörthe Siemers-Wulff

Stefan Lüthge

Bernhard Helmerichs

Susanne Buchholz

Angela Koenig

 

27.09.2015

Grüne stellen Antrag für einen Waldkindergarten

Vor Ort!

Dörthe, Susanne und Kirstin beim Bundestagswahlkampf 2013   Mehr »

Stuhrer Grünen bei facebook

Landtagswahlstand in Stuhr

Susanne und Dörthe mit Annika Bruck unserer Kandidatin
Susanne, Andreas und Dörthe
Jasmin und Andreas trafen Cem auf der BDK in Kiel

Neujahrsempfang 2012

Unser OV-Vorstand mir Ina Korter
Jasmin Kremp, Ina Korter; Dörthe Siemers-Wulff
Cord Bockhop, Kristine Helmerichs; Niels Thomsen
 

Die Ratsmitglieder von Stuhr

Kristine Helmerichs
Susanne Buchholz
Angela König
Jens Schriefer
Dr. Kirstin Taberski
Dörthe Siemers-Wulff

Mentoring-Programm "Politik sucht Frauen" des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration

Auszug aus der Sonderbeilage der Kreiszeitung
Auszug aus der Sonderbeilage der Kreiszeitung

Klimakampagne

Stuhrer GRÜNE machen mit bei der Klimakampagne.
Verschwenderischer Tag oder Sparsamer Tag?
URL:http://www.gruene-diepholz.de/ortsverbaende-und-ortsgruppen/ortsverband-stuhr/