01.10.24 –
„Im Osten gibt es ja nichts. Der Osten ist nur rechts und im Osten gibt es keine Bananen.“
Diese und ähnliche, überspitzte Stereotype stehen am Anfang von Eva Hofmanns Dokumentation, die gleichzeitig einen wichtigen Teil ihrer Abschlussarbeit an der Universität Potsdam bildet.
In verschiedenen Gesprächen mit Menschen nach, die zwischen 1990 und 1999 im Osten Deutschland
geboren und aufgewachsen sind, geht die sie der Frage nach, wie Identitäten entstehen und sich verändern.
Während viele von ihnen weiterhin nahe ihrer Geburtsorte leben, haben sich andere teils schweren Herzen für einen Umzug in westdeutsche Bundesländer entschieden und bemängeln, dass die Entscheidung zum Verbleib im Osten nicht weiterhin bedeuten darf, sich gegen Karriereoptionen zu entscheiden. Andere sind nach Studium oder Ausbildung auch wieder zurückgekehrt und genießen ihr Leben in einer Region, die sie zwar als strukturschwach aber dafür sozialstark bezeichnen.
Der Film möchte Sichtbarkeit schaffen und Fremdzuschreibungen zu Ostdeutschland hinterfragen. Daher wird es nach der Filmvorstellung auch ein Gespräch mit der Regisseurin selbst geben.
Eintritt: 5€
3. Oktober 2024 | 11:00 Uhr Hansa Kino Syke
Die Vorstellung wurde organisiert vom Ortsverband Bündnis 90/ Die Grünen

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